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Mittwoch, 19. August 2026

Demonstration gegen rechte Gewalt in Cottbus

In Cottbus wird eine Demonstration organisiert, um auf die wachsende rechte Gewalt aufmerksam zu machen. Die Sorge um die Sicherheit in der Region wächst.

Felix Schmidt//1 Min. Lesezeit

Ich halte die geplante Demonstration in Cottbus gegen rechte Gewalt für absolut notwendig. Die Zunahme von Übergriffen und Bedrohungen durch rechtsextreme Gruppen ist in den letzten Jahren nicht zu übersehen. Cottbus, ein Ort, der schon oft Schauplatz solcher Vorfälle war, lässt uns keine Wahl. Wir müssen aufstehen und unsere Stimme erheben, um klarzustellen, dass wir in einer Gesellschaft leben wollen, die sich gegen Hass und Intoleranz wehrt.

Ein weiterer Grund für die Demonstration ist die gesellschaftliche Verantwortung, die wir als Bürger tragen. Wenn wir stillschweigend zuschauen, wenn andere Menschen verletzt oder bedroht werden, tragen wir eine Mitverantwortung für das, was vor unseren Augen geschieht. Die Demonstration ist nicht nur ein Zeichen der Solidarität mit den Opfern, sondern auch ein Aufruf an die Zivilgesellschaft, aktiv gegen jede Form von Diskriminierung und Gewalt zu kämpfen. Wir müssen unseren Standpunkt klar artikulieren: Es gibt keinen Platz für Hass in unserer Gemeinschaft.

Natürlich könnte man argumentieren, dass solche Demonstrationen die Situation möglicherweise eher eskalieren als entschärfen könnten. Sicherlich gibt es unterschiedliche Ansichten über die Effektivität von Protesten. Aber was bleibt uns sonst? Ignorieren wir das Geschehen, wird sich nichts ändern. Es ist unerlässlich, dass wir einen Raum schaffen, in dem wir unsere Ängste und unseren Unmut kundtun können. Der Dialog ist wichtig, doch ohne öffentliche Sichtbarkeit wird dieser oft ignoriert oder unter den Tisch gekehrt. Die Gefahr, dass rechte Gewalt weiter toleriert wird, ist deutlich größer, wenn wir nicht bereit sind, unsere Position laut zu vertreten.

Insofern ist die bevorstehende Demo in Cottbus nicht nur ein Schritt in die richtige Richtung, sondern auch ein unverzichtbarer Impuls, um endlich über die unhaltbaren Zustände zu sprechen, die sich in unserer Gesellschaft breitmachen. Wir alle sollten in der Lage sein, in einem Umfeld zu leben, das von Respekt und gegenseitiger Wertschätzung geprägt ist. Daher ermutige ich alle, sich an der Demonstration zu beteiligen und damit ein Zeichen gegen rechte Gewalt zu setzen.